Alles über das Museum in Leichter Sprache

Was ist ein Museum?

Das Wort Museum ist ein Fremdwort.

Es kommt von griechisch Museion. Museion bedeutet:

Heiligtum der Musen.

An besonderen Orten verehrten die Menschen Schutz-Göttinnen.

Sie hießen Musen.

Sie schützten die Künste.

Erst sehr viel später ist das Museum ein besonderes Haus. In dem Haus können Menschen Kunstwerke ansehen.

Sie bezahlen dafür. Es gibt verschiedene Museen:

Das Kunstmuseum. Hier kann man Bilder anschauen.

Das archäologische Museum. Hier kann man Funde alter Kulturen anschauen. Zum Beispiel römische Teller und Becher.

Diese Funde sind aus der Erde ausgegraben worden.

 

Die Aufgaben von einem Museum

Ein Museum sammelt Kunstwerke. Die Leiter kaufen Kunstwerke.

Oder sie bekommen Kunstwerke von anderen Menschen geliehen.

Manche schenken den Museen auch Dinge.

Die Mitarbeiter im Museum halten die Kunstwerke in Ordnung. Manchmal säubern und reparieren die Mitarbeiter die Kunstwerke.

Die Menschen im Museum zeigen einen Teil von den Kunstwerken den

Besuchern. Die Mitarbeiter bereiten Ausstellungen vor.

Ein sehr großer Teil von Kunstwerken liegt im Depot. Das Depot ist ein Ort im

Keller. Hier sind die Kunstwerke sicher.

Zu bestimmten Themen gibt es Sonderausstellungen. Die Besucher können sie nur für eine bestimmte Zeit ansehen.

Einige Kunstwerke leihen die Mitarbeiter von anderen Museen aus.

 

Wer besucht die Museen?

 

Einzelne Personen kommen in das Museum.

Es kommen Gruppen. Das sind zum Beispiel Schüler mit ihrem Lehrer.

Für Gruppen gibt es extra Führungen. Mitarbeiter erklären viel über die Kunstwerke.

In den Schulferien können Schüler Kurse im Museum besuchen.

Das sind zum Beispiel Malkurse. Oder Töpferkurse.

Fast alle Museen bieten Audio-Guides an. Das sind Hörer mit Tasten.

Mit dem Drücken von Tasten kann man sich einen Text zu den einzelnen Kunstwerken anhören.

 

Museen in Köln

 

Köln hat viele interessante Museen.

Hier können Sie etwas über die Museen lesen.

 

Das Römisch-Germanische Museum

Das Museum steht am Dom.

Es zeigt sehr alte Funde von den Menschen.

Man kann zum Beispiel Steinwerkzeuge ansehen. Es gibt Gefäße aus gebranntem Ton. Das nennt man auch Keramik.

Die Funde kommen aus Dörfern. Dort lebten die Menschen. Nach dem Tod eines Menschen hat die Familie den Toten begraben. Sie gaben dem Toten Gefäße und Schmuck oder Werkzeug in das Grab.

Ganz früher kannten die Menschen nur Stein und Ton. Daraus machten sie Geräte.

Dann gab es Metall-Geräte. Die Menschen stellten Bronze-Geräte und Eisen-Geräte her. Es gibt viel im Museum zu sehen. Männer trugen Waffen wie zum Beispiel Schwerter. Frauen hatten Schmuck wie zum Beispiel Ketten und Armringe.

Bis zu der Zeit als Jesus Christus geboren wurde lebten hier Germanen.

Danach kamen die Römer. Die lebten vorher in Italien. Die Hauptstadt war Rom. Die Römer kamen als Krieger. Sie kämpften gegen die Germanen.

Die Römer haben einen Teil von dem Land besetzt. Sie machten den Teil links vom Rhein zu iher Provinz. Köln wurde Hauptstadt dieser Provinz.

Für die Menschen änderte sich viel. In Köln lebten römische Soldaten nach ihrem Militär-Dienst mit ihrer Familie und Germanen. Die Stadt Köln hieß damals Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Das ist Latein. Das sprachen die Römer. Die Stadt hatte eine Stadtmauer. Über eine Wasserleitung kam frisches Wasser aus der Eifel bis nach Köln.

Es gab einen Verwaltungs-Bau, Theater, Bade-Anstalten und Tempel. Viele Reste von den Gebäuden kann man heute noch besichtigen.

Besonders berühmt war das römische Köln für die Glas-Gefäße. Sie hatten besonderen Schmuck aus aufgelegtem blauen Glasfaden.

Technik, Handwerk und Hausbau konnten die Römer sehr gut.

Sie bauten viele Straßen mit Stein-Pflasterung.

Am Rhein gab es auch einen Hafen. Viele Sachen transportierte man auf Schiffen den Rhein entlang.

An den Straßen nach Norden, Westen und Süden gab es die Gräber von den toten Römern. Viele Familien waren sehr reich.

Sie bauten große Grab-Denkmäler für ihre Toten.

Ein besonderes Grab-Denkmal sieht man am Eingang im Museum. Es ist das Denkmal von Poblicius. Er war Kaufmann.

Zurzeit ist das Museum geschlossen. Es wird repariert.

Von außen kann man aber das Grab-Denkmal von Poblicisus sehen und ein großes Boden-Mosaik. Es war einmal in einem Ess-Zimmer von einem großen Haus.

Die wichtigsten Gegenstände kann man nun im Belgischen Haus am Neumarkt ansehen.

Nach den Römern kamen wieder die Germanen. Die Franken wohnten in der ehemaligen römischen Stadt. Sie haben schöne Sachen ihren toten Familien in das Grab gegeben. Die Besucher können Keramik-Gefäße, Schmuck aus Gold und Edelsteinen bewundern.