Offene Türen einrennen...

...wollte ein dreijähriger Knirps, als er forsch auf eine halboffene Tür zulief. Doch plötzlich ging es irgendwie nicht weiter. Er war auf ein täuschend echtes Gemälde einer Tür gestoßen. Der eilig herbeigeholte Restaurator hat keinen Schaden festgestellt.

 

Ausrutscher...

...glimpflich ausgegangen. Eine Besuchergruppe lauscht andächtig einer Museumsmitarbeiterin. Einige Teilnehmer sitzen auf Klappstühlen. Eine Dame möchte gerade Platz nehmen, als sie wegrutscht und unterhalb eines Gemäldes zu liegen kommt. Weder ihr noch dem Kunstwerk ist etwas passiert. Doch sollte man bedenken, Museumsböden können glatt sein!

 

Taschen, Rucksäcke...

...und Co. Eigentlich ist es ungeschriebenes Gesetz, dass Rucksäcke gar nicht und Taschen nur bis zu einer bestimmten Größe ins Museum mitgebracht werden können. Nicht erst seit der neuen Terrorgefahr achten die Mitarbeiter aller Museen darauf, aus Sicherheitsgründen nur Taschen bis zu einer bestimmten Größe zuzulassen.  Gegenstände wie Regenschirme, Stöcke o.ä. sind genau so tabu wie Essen und Getränkeflaschen. Gehbehinderte, die einen  Stock brauchen, sind natürlich ausgenommen. Wie oft gibt es aber Diskussionen um die Aufbewahrung in der Garderobe. Die meisten Museen nehmen Taschen kostenlos oder gegen Pfand in Verwahrung und geben kleine Tütchen für persönliche Dinge heraus.

 

 

Podeste als Ablagefläche...

Podeste setzen Kunstwerke, vor allem Skulpturen und Möbel in Szene. Meistens sind sie schön strahlend weiß, wenn nicht... Ja, manche Zeitgenossen nutzen sie als willkommene Sitzgelegenheit oder Ablagefläche für Taschen, Notizbücher oder Smartphones. In Museen für Wohnkultur stehen gerade auf Podesten Sofas, Sessel, Stühle etc. Einige Besucher lassen sich dort gerne häuslich nieder. Doch sollte man eigentlich wissen, all das ist ein nogo! Exponate sind nur zum Angucken da, es sei denn es sind ausdrücklich ausgewiesene Mitmach-Stationen zum  Anfassen und Ausprobieren!

 

Bitte ohne Blitz!

Das Fotografieren ist in der Dauerausstellung generell erlaubt, aber bitte ohne Blitz! Damit die Exponate wie Gemälde oder Textilien keinen Schaden nehmen, ist das Fotografieren nur ohne Blitz erlaubt. Im Zeitalter der Digitalfotografie und i-phones werden die Aufnehmen sogar besser mit dem vorhandenen Licht.  Es passiert schon mal, dass mit Blitz geknipst wird. Viele Besucher wissen nicht, wie der Blitz des smartphones ausgeschaltet wird. Doch nach kurzer Suche findet jeder die Ausschaltfunktion.

 

Begreifen wörtlich genommen

Es ist verständlich, wenn man gerade moderne Kunst nicht immer gleich versteht. Oft können sich die Leute keinen Reim darauf machen, warum da ein Rad in der Ecke steht oder aus welchem Material ein Bildwerk besteht. Viele möchten dann dies im wahrsten Sinne des Wortes begreifen und fassen ein Exponat an. Trotz Abstandslinien wird die Distanz dann unterschritten und etwas berührt oder so nahe mit dem Finger gezeigt, dass fast ins Bild gebohrt wird. Grundsätzlich sind Kunstwerke zum Betrachten da, es sei denn es wird zum Mitmachen und Ausprobieren eingeladen. Auch das geschieht aber nie an dem Original!